Schnappatmung

Richtig atmen – worauf Sie achten sollten wenn die „Schnappatmung“ kommt.

Sicher kennen Sie diese Sprüche: „Das hat mir den Atem verschlagen“ oder „Mir stockte der Atem“. Doch wie oft stockt Ihnen der Atem? Sie stehen unter Stress oder haben einen Schreck bekommen, und schon sind Sie raus aus Ihrem natürlichen Atemrhythmus. Achten Sie auf richtiges Atmen um wieder in Ihre Gelassenheit zu kommen.

Ihr Atemrhythmus sorgt normalerweise dafür, dass Sie genügend Sauerstoff erhalten. Gerade dann, wenn Sie besonders gut mit Sauerstoff versorgt sein sollten, haben Sie zu wenig davon. Atmen ist das Geheimnis des Lebens und der Gesundheit von Körper und Geist. Atmen liefert Ihnen spirituelle Energie, aber auch die Kraft, die es Ihnen ermöglicht, gesund zu sein und sich zu bewegen.

Richtig atmen – wie funktioniert die Atmung?

Wenn Sie einatmen, wird die Luft in die Nase gesogen, dort auf Körpertemperatur erwärmt, befeuchtet und teilweise gereinigt. Ihr Zwerchfell, eine Art flacher Muskel, der die Lunge vom Magen trennt, erleichtert Ihnen das Atmen, indem es sich ausdehnt und wieder zusammenzieht während Sie ein- und ausatmen.
Ihre Lungen sind wie ein Baum mit vielen Zweigen (Bronchien), welche die Luft zu elastischen Luftbläschen (Alveoli) transportieren. Die Alveoli besitzen die Fähigkeit, sich aufzublähen, wenn Luft in die Lungen gelangt, und sich zusammenzuziehen, wenn die Luft wieder hinaus gelassen wird. Kleine Blutgefäße (Kapillare), welche die Alveoli umgeben, nehmen den Sauerstoff auf und transportieren ihn zum Herz.
Das Blut, das das Herz durch den Körper pumpt, trägt den Sauerstoff in alle Bereiche des Körpers. Es findet ein Austausch statt, bei dem Blutzellen Sauerstoff aufnehmen und Kohlendioxid abgeben, der zu Ihrer Lunge gebracht und schließlich ausgeatmet wird.

Die Atmung kann auf zwei verschiedene Arten geschehen:

Brustkorb- oder Brustatmung

Atmen Sie auch zu flach und heben nur noch den Brustkorb, ohne den Bauch mit einzubeziehen? Diese Art der Atmung ist oft mit Ängsten oder anderem Gefühlsstress verbunden. Sie kommt häufig bei Menschen vor, die einengende Kleidung tragen oder eine sitzende oder stresserfüllte Lebensweise haben. Sie ist flach und oft unregelmäßig und schnell. Bei ängstlichen Menschen kann es zu angehaltenem Atem, Hyperventilation oder eingeschränkter Atmung, Atemnot oder Angst vor Ohnmacht kommen. Eine gerade Rückenhaltung erleichtert das Einatmen in den Bauch sehr. Sind hingegen Brustkorb und Rücken leicht gekrümmt, kommt im Bauch nicht mehr viel an. Schade, denn alle Körperorgane unterhalb der Rippen erhalten hierdurch viel zu wenig Sauerstoff. Schlecht versorgte Organe können keine gute Arbeit leisten; ihnen fehlt sauerstoffreiches Blut!

Bauch- oder Zwerchfellatmung

Diese ist die natürliche Atmung von Neugeborenen und schlafenden Erwachsenen. In dem Rhythmus, in dem sich das Zwerchfell weitet und wieder zusammenzieht, wird die eingeatmete Luft tief in die Lungen gesogen und wieder ausgeatmet. Die Atmung erfolgt gleichmäßig und uneingeschränkt. Die Atmungsorgane erfüllen Ihre Aufgabe, Energie aus Sauerstoff zur Verfügung zu stellen und die Schlackenstoffe zu entfernen. Da unsere Lebensqualität von gut funktionierenden Organen abhängt, sollten wir unsere Aufmerksamkeit auf eine bewusste Atmung lenken. Je häufiger wir uns mit unserem Atem beschäftigen, desto besser können wir unsere Atmung trainieren und auf diese Weise zu unserem Wohl einsetzen. Je ruhiger wir atmen, desto ruhiger und gelassener sind wir.

Finden Sie heraus, wie Sie atmen!

Atembewusstsein

  1. Schließen Sie die Augen. Legen Sie die rechte Hand in Taillenhöhe auf den Bauch und die linke Hand mitten auf Ihre Brust.
  2. Versuchen Sie nicht, Ihr Atmen zu verändern, sondern beobachten Sie nur, wie Sie atmen. Welche Hand hebt sich mehr, wenn Sie einatmen – die Hand auf Ihrer Brust oder die auf Ihrem Bauch?

Wenn sich Ihr Bauch ausdehnt, dann atmen Sie in Ihren Bauch oder Ihr Zwerchfell hinein. Wenn sich Ihr Bauch gar nicht oder weit weniger bewegt als Ihre Brust, dann atmen Sie in Ihren Brustkorb hinein. Der Trick, von Brust- zu Bauchatmung zu wechseln, besteht darin, ein- oder zweimal so tief auszuatmen, dass die Luft aus der Tiefe der Lunge herausgedrückt wird. Das erzeugt ein Vakuum, das sich mit einem tiefen Atemzug über das Zwerchfell bei Ihrem nächsten Einatmen wieder auffüllt.

Gewöhnen Sie sich an, in den Bauch zu atmen

So werden alle wichtigen Organe ausreichend mit Sauerstoff versorgt und können richtig arbeiten. Testen Sie immer wieder mal auf welche Art Sie atmen und stellen Sie ggf. Ihre Atmung auf die Bauchatmung um.

Sollten Sie in eine Situation kommen, in der die „Schnappatmung“ kommt, können Sie den Stress aus der Situation rausnehmen. Gehen Sie sofort in die Bauchatmung – so finden Sie wieder in Ihre Mitte und Gelassenheit.

Hier finden Sie weitere Atemübungen

Begleiten Sie mich:

Regenbogen-Meditation

Ein schneller Weg, um in die Entspannung zu kommen.

Im Zuge meiner Ausbildung zur Stress-Relax-Trainerin wurde ich in den ersten Reiki-Grad eingeweiht. Während der Schulung lernte ich eine tolle Regenbogen-Meditation kennen, die ich mit Ihnen teilen möchte. Diese ermöglicht ein situationsbezogenes Entspannen, da Sie intuitiv entscheiden, welche Farbe Ihnen gerade besonders guttut. Und das ist dann auch der Bereich, der grade jetzt besonders angespannt ist.

Die Erfahrung lehrt uns, daß die einzelnen Farben besondre Gemütsstimmungen geben.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Was ist Meditation?

Meditation ist der Versuch, sich zu einem bestimmten Zeitpunkt auf eine Sache zu konzentrieren. Worauf man sich dabei konzentriert, ist relativ unwichtig und hängt von der jeweiligen Tradition ab. Schon das Betrachten einer Kerze oder einer Blume kann die Aufmerksamkeit binden. Viele Meditierende finden es angenehm und entspannend, sich auf das Heben und Senken des eigenen Atems zu konzentrieren. Mehr über Meditation erfahren Sie hier.

Was hat es mit den Farben auf sich?

Farben haben eine natürliche Heilkraft. Unsere Energien der Körperfunktionen können durch Farben positiv wie negativ beeinflusst werden. Genau wie die Organe haben auch Farben unterschiedliche Wellenlängen. Durch die Schwingungen unterschiedlicher Frequenzen kann die Wirksamkeit des jeweiligen Organs mit der richtigen Farbe gesteigert werden.

Welche Vorteile hat eine Farbmeditation?

Wenn Sie mit Farben meditieren, schalten Sie Ihren Verstand weitgehend aus. Ihr Verstand (Ratio) kann keinen Bezug zu Farben herstellen, da für Farben eine andere Region im Gehirn zuständig ist. Farben stimulieren Ihre Gefühlsebene sowie Ihre Imaginationskraft, und das permanente Denken hört auf. Sie nutzen als Vorlage die Farben des Regenbogens.

Wieso hat der Regenbogen 7 Farben?

Schon das Malen in der Grundschule hat uns gelehrt, dass es drei Grundfarben gibt – Rot, Gelb und Blau – die zusammengesetzt drei Mischfarben ergeben – Orange, Grün und Violett – und (plus oder minus ein bisschen Schwarz und Weiß) jede andere vorstellbare Farbe. (Weitere Erklärung hier: https://99designs.de/blog/design-tipps/regenbogen-7-farben/)

Vorlage für die Regenbogen-Mediation

Im Regenbogen haben wir die Farbreihenfolge:

rot – orange – gelb – grün – blau – indigo – violett

In Meditation mit Chakren

Diese Reihenfolge entspricht auch den Chakren (Energieknoten) im menschlichen Körper.

Wofür sind die Farben zuständig?

Erdverbundenheit, Durchsetzungsvermögen, Lebenswille, Urvertrauen, Standfestigkeit, Selbstverwirklichung, anatomische Fortpflanzung

Spontaneität, Kreativität, Phantasie, sichtbarer Erfolg, menschliche Gefühle, Erfolg und Freude, aktiviert Erotik, ist mitverantwortlich für das Erwachsenwerden.

Lebensfreude, Gedanken (Verstand) und Gefühle (Intuition), um eine klare Zielvorstellung zu ermöglichen, Speicher der Lebenserfahrung.

Liebe in Form von Nehmen und Geben, Eigenliebe, bedingungslose Liebe, Liebe zu Menschen, Tieren und Pflanzen d.h. der ganzen Natur, Geborgenheit, Zuwendung, Zuneigung, Mitgefühl, Achtung und Respekt vor allem, was ist was sein wird.

verbale Ausdrucksform, Ruhe und Freiheit, Aufrichtigkeit und Frieden, Nervenimpulse des Rückenmarks vereinen sich in der Halswirbelsäule.

Intuition, Imagination, Inspiration, Erkenntnissfunktion des „nicht Sichtbaren“.

Spiritualität. Die Schwingungsfrequenz dieser Farbe hat heilende, reinigende und integrierende Eigenschaften. Violett verbindet spirituelle Weisheit mit der physischen, irdischen Ebene.

Wie funktioniert die Regenbogen-Meditation?

Bei der Regenbogen-Meditation durchwandern Sie im Geiste alle Farben des Regenbogens und verweilen immer so lange in der jeweiligen Farbe, wie es Ihnen gut tut.

Wie mache ich die Regenbogen-Meditation?

Sie können hervorragend mit Farben meditieren und sich schnell und einfach in die Ruhe bringen.

Wenn Sie etwas Zeit haben, setzen Sie sich in Ruhe hin und durchlaufen die Regenbogenfarben. Doch auch auf dem Weg in die KiTa oder während der Hausarbeit funktioniert die Meditation. Bleiben Sie einfach in der Farbe am längsten, in der Sie sich wohlfühlen – dann ist es der Bereich, der gerade am meisten positive Zuwendung braucht.

Die Regenbogen-Meditation finden Sie hier:

Wie funktioniert eine Einstellungsänderung?

Einstellungsänderung – Wer positiv denkt, gibt Stress keine Chance

Einstellungsänderung – Wer positiv denkt, gibt Stress keine Chance

Das ist sicher einfacher gesagt als getan. Doch mit ein wenig Übung wird es Ihnen gelingen, mit einer Einstellungsänderung mehr Ruhe und Gelassenheit zu gewinnen.

Hier kommen ein paar Tipps dazu:

  1. Beißen Sie sich nicht an Kleinigkeiten fest.

Bemühen Sie sich, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Legen Sie nicht jedes Wort der anderen auf die Goldwaage. Fühlen Sie sich nicht unablässig durch alles Mögliche herausgefordert.

  1. Bewerten, urteilen und richten Sie nicht pausenlos.

Nehmen Sie das Tun und Lassen um sich herum zunächst nur zur Kenntnis. Lassen Sie es zu, dass andere anders denken, fühlen, handeln und entscheiden als Sie.

  1. Versuchen Sie nicht, alles und jedes im Griff zu behalten und zu beeinflussen.

Machen Sie es sich zu eigen, Menschen, Ereignisse und Situationen nicht nur aus einem Blickwinkel anzuschauen.

  1. Betrachten Sie Belastungen als Herausforderungen.

Gewöhnen Sie sich an, im – vermeintlich – Schlechten auch das Gute zu sehen. Begreifen Sie schwierige Lebenssituationen als Entwicklungschance. Sehen Sie darin Anstöße, längst fällige Probleme zu lösen oder neue Wege auszuprobieren.

  1. Akzeptieren Sie Realitäten.

Pflegen Sie Ihre Ideale, Träume und Wunschvorstellungen, aber verrennen Sie sich nicht in ihnen. Machen Sie Ihre Hoffnungen nicht zur Messlatte Ihrer Lebensqualität. Wenn Sie alles in Ihrem Leben mit dem falschen Maßstab messen, werden Sie nie Freude über Erreichtes empfinden.

  1. Identifizieren Sie sich nicht vorschnell.

Bewahren Sie sich Ihre innere Unabhängigkeit. Bilden Sie sich stets Ihre eigene Meinung. Überzeugen Sie durch Handeln, nicht durch Worte. Positionieren Sie sich als gemeinschaftsorientierter, kooperativer, unabhängiger Kopf. Lernen Sie nein zu sagen, ohne zu verletzen.

  1. Vergeben und verzeihen Sie.

Entlasten Sie sich konsequent von den kräftezehrenden und blockierenden Gefühlen des Gekränkt seins, des Grolls, des Hasses und des Nachtragens.

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